A) Auszeichnungen
Bundesgartenschauen / Landesgartenschauen
Die Beteiligung in Schwerin mit positiver Resonanz
(Schwerin 2009) Nach dem Ende der Bundesgartenschau wurden die Ergebnisse der Schau in Schwerin bekanntgegeben. Die positive Resonanz vieler Besucher, die im Betrieb wahrgenommen wurde, ließ bereits auf ähnlich gute Ergebnisse wie in den vergangenen Jahren hoffen.
Ehrenpreis des Ministeriums für Landwirtschaft des Landes Mecklenburg - Vorpommerns an Baum- & Rosenschule H. Clausen vom Minister Till Backhaus übergeben.
Neben 7 Einzelmedallien (4x Silber, 3x Bronze) wurde der Rosenschule der Ehrenpreis für hervorragende Leistungen in der Rosenleistungsschau auf der BUGA Schwerin verliehen.
Landesgartenschau Schleswig/Schleiregion 2008
(Schleswig 2008) Die abgeschlossene Landesgartenschau Schleswig / Schleiregion im Jahr 2008 bot der engagierten Baum – und Rosenschule Clausen wiederum die Möglichkeit ihre Rosenqualität und -vielfalt einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Durch Pflanzenspenden für berauschende Rosenrabatten wurde der Königin des Gartens auch dort ein gebührender Platz eingeräumt
Medallienregen für Baum- u. Rosenschule aus Böklund
(Gera / Ronneburg 2007) Die wiederholte Beteiligung der Baum- u. Rosenschule
H. Clausen, Böklund, an den Leistungsschauen der vergangenen Bundesgartenschauen wurde auch 2007 reichlich belohnt.
Nun nach Beendigung der Schau in Gera und Ronneburg wurden die Ergebnisse des Rosenwettbewerbs bekannt gegeben.
Neben den anderen Medaillen für Qualität und Sortiment der Rosen in den verschiedenen Rosengruppen, wie Historische Rosen, Edelrosen, Beetrosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Bodendeckerrosen und Hochstammrosen wurde erstmals eine eigene Selektion der Baumschule prämiert.
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Die von Hermann Clausen selektierte Kletterrose `New Dawn Nostalgie´wurde von der Fachjury mit einer Silbermedaille im Rosenneuheitenwettbewerb bedacht. Die Kletterrose stellt eine Mutante der vielerorts bekannten porzellanrosafarbenen Sorte New Dawn dar. Die Besonderheit dieser Selektion liegt in einer etwas kräftigeren Farbe und einer starkgefüllten Blüte mit nostalgischem Bauernrosenflair. Die Gesundheit und Wüchsigkeit der Muttersorte gepaart mit einer derart anmutigen Blüte belohnten die Juroren mit dieser Silbermedaille.
Wie bei den vergangenen Bundesgartenschauen 2003 und 2005 wurden weitere Medaillen für die ausgesprochen gute Qualität und das große Sortiment in den verschiedenen Segmenten vergeben, so dass insgesamt sechs Bronze- und vier Silbermedaillen errungen werden konnten.
Insbesondere die Silbermedaille für die sehr aufwendig und schwierig zu kultivierenden Hochstammrosen macht die Inhaber der Böklunder Baumschule sehr stolz.
München 2005
(Bundesgartenschau München 2005) Agrar- und Umweltminister des Landes Schleswig Holstein, Dr. Christian von Boetticher, übergibt den Ehrenpreis des Landes für die Presentation eines großen Rosensortimentes in durchweg guter Qualität am 21.12.2005 in Elmshorn.
Desweiteren errang die Baumschule eine Goldmedaille, 3 Silbermedaillen und 2 Bronzemedaillen für ihre dargestellten Rosen auf der Buga München 2005.
B) Chronik
1923 wurde der Grundstein zum gemischten ländlichen Gartenbaubetrieb von Gärtnermeister Johannes Sommer gelegt. Infolge des sehr frühen Todes des Gründers wurde der Berieb 1950 für 10 Jahre verpachtet. Von 1960 bis 1961 hat Frau Sommer den geschäftlichen Betriebsablauf allein aufrecht erhalten mit Ausschau auf einen Nachfolger.
1961 wagten wir als junges Ehepaar einen neuen Anfang. Wenn der Beginn auch sehr bescheiden und reich an Hindernissen war, verloren wir dennoch nicht den Mut, weil wir die täglichen Aufgaben zusammen in Angriff nehmen und gemeinsam meistern konnten.
In den ersten 10 Jahren ergriffen wir jede Möglichkeit, unsere Existenz aufzubauen: Das alte Gewächshaus und viele Frühbeete mit Glasfenstern wurden instandgesetzt, um Gemüseanbau mit Salat und Tomaten --- neben dem Verkauf selbstgezogener Sommerblumen, Kohl, Balkon- und Beetpflanzen --- zu betreiben. In unserem Blumenladen konnten wir bald die ersten selbstgezogenen Rosen ab Ende April verkaufen. Dabei liefen Kranzbinderei und Freilandrosen für den privaten Gartenbedarf, und erste Aufträge zur Landschaftsgestaltung halfen voran.
ab 1964 begann der Betrieb sich auszudehnen und nach und nach zu vergrößern. Es konnten Landflächen in Betriebsnähe gepachtet und teils auch bald käuflich erworben und für neue Kulturen vorbereitet werden.
Langsam und stetig konnte, dem eigentlichen Beruf entsprechend, mit vermehrten Anzuchten von Baumschulegehölzen der wirkliche Start zum heutigen Betrieb beginnen. Von vorneherein war alles Bestreben ganz besonders auf die Rose und ihre Anzucht gerichtet. Die Rosenkultur, zuerst als Liebhaberei und Steckenpferd begonnen, nahm bald als eigentliches Berufsideal im Rahmen der wachsenden Baumschule breitesten Raum ein. Bei fortschreitender Betriebsentwicklung wandelte sich langsam die ganze Geschäftsstruktur: Blumenschnitt, Blumenladen und -binderei wurden zu Gunsten rationeller Betriebsaufgaben eingestellt.
Seit der 1964 beginnenden Vergrößerung des Betriebes entwickelte er sich in allen Bereichen in schrittweisem, organischen Wachstum, ganz gleich ob es sich um Ländereien handelte, die neu in Kultur genommen wurden oder um bauliche Veränderungen des heute bedeutenden Maschinenparks.
Noch 1964 wurden die alten, dem Wohnhaus angegliederten Stallungen zum ersten Versandraum umgebaut.
Seit 1976 befinden sich darin die heutigen Verkaufs- und Büroräume.
Wie es seit 1976 weiterging, können Sie demnächst hier lesen...